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Vorsicht – Fahrzeug schenkt aus!

Norwegian Good

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Im Antifahrtbierparadies machen auch die kleinen Dinge Spass: Geschwindigkeiten, keine Elche, das Hasenbrot auf der Ruecksitzbank, eine funktionierende Heizung, beleuchtete Strassen: good. Da „Emma“ uns einen stuermischen Strich durch die Routenberechnung gemacht hatte, fanden wir uns am Samstag gegen 10.55h unversehends auf der MS Ragnhild wieder, die zwar auch nach Norwegen, aber eben ins viel zu nordøstliche Oslo fuhr, trotz Orkanparanoia von Colorline. Wir also an Deck, in die Bar (ja, ja, wegen Betæubung und zu viel Geld), Duty Free, Cafeteria, das ganze Programm, umgeben von Jungesellenabschiedsrunden (bestenfalls) bzw. ganz normalen Skandinaviern (wahrscheinlicher, weil Fæhre), mit 8 Stunden Fahrt vor und schon 6,5 solchen hinter uns seit dem fruehfruehfruehen Hamburger Morgen.

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Nun denn, es galt die „Here you have some gutscheine“-Gutscheine zu verdruecken, also hauten wir tapfer 2x 75 und 1x 525 norwegische Kronen auf die mueden Køpfe, warteten auf die Bøen und beobachteten das Fæhrverhalten der Anderen: War ja lustig, aber auch gar nicht windig. Entsprechend aufgeblasen kamen wir gegen 20h in Oslo an und wurden recht aufdringlich nach Ziel und Grund der Reise befragt. Wir blieben aber ruhig, denn wir wollten nicht so gerne, dass die Leute in den Kofferraum guckten. Machten sie auch nicht, prophezeiten uns aber ca. 8 Stunden Reise bis Flekkefjord.
Nun denn noch einmal, wir also tschuess Zoll und los in die Stadt. Sie war schøn und voller Menschen, die schnell auf die Strasse sprangen, wenn sich ein Fahrzeug næherte. Wir fanden trotzdem nach 25 min. (max.!) eine Telefonzelle mit Parkplatz, vertelefonierten unseren Frust in die Weltgeschichte hinaus, stiegen wieder in Buergi und fuhren (nach etlichen Wendemanøvern, das war leider so) erst mal los. Da ja aber die „Schnell“strassen be- und wir inzwischen von „Wir fahrn hier“-Hallus erleuchtet waren, blieb uns armen Sturmopfern ja nix anderes uebrig, als straks bis Flekkefjord durchzutempomaten: 6 Stunden fuer 460 km oder so, und schon um 3 waren wir nach 22,5 Stunden am Ziel. Ein Katzensprung!

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Das Schønste dann am næchsten Tag: Wir durften ausschlafen! Viele Stunden! Und die Muedigkeit bewahrte uns auch vor einer Mørderklettertour auf irgendwelchen Fjells – ein Ausflug mit dem neuen Boot aber musste sein. Und der war auch gleich ganz wunderbar, mit Fjord, Sonne und Fjordsonne bei 3 Grad oder so, da konnten wir sachte aufwachen, und es merkte niemand. Da kauften wir dann noch schnell einen Bus (den bringe selbst ich mit links uebern Tuev æh Baurat), ein weisses Haus mit Wasserfahrtbiergarage, zwei Boote und ein Brot, dann wurde es wahnsinnig teuer und wir gingen nach Hause, in die Kueche mit dem Wahnsinnsausblick und den lekkeren Sachen in den Schrænken.
Gestern Stavanger (parken fuer 20 Kronen, is klar) mit landschaftlich erhebenden Momenten, Schneegedræue und Navi-Wirren (was fuer ein Scheiss! Jetzt mal ehrlich: was fuer ein Scheiss!) Heute erst mal Schneeregen, da sitzen wir drinnen und kønnen rausgucken, auch das ist very good, denn schliesslich machen wir hier Urlaub und keine Wettervorhersage. Hat det!

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